Digitalisierung der Lieferkette: Wie Big Data die Kommunikation innerhalb der Lieferkette vereinfacht

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Digitalisierung im Supply Chain Management: Wie Big Data industrielle Lieferketten reformiert

Ein umfassendes Wissen und eine größtmögliche Transparenz über die Vorgänge in Lieferketten sind die Grundlage für die Entwicklung optimaler und effizienter Strategien im Supply Chain Management. Doch dieses Wissen lässt sich mit herkömmlichen Methoden nur schwer erreichen. Lieferketten sind oft intransparent und wichtige Informationen nur begrenzt verfügbar. Abhilfe für diese Probleme bietet die Digitalisierung – eine der aktuell größten Herausforderungen in der Industrie. Zentrale Themen beim Aufbau einer „Digital Supply Chain“ sind ein funktionierender Datenaustausch und die Implementierung von mehr Transparenz innerhalb der Lieferkette. So liefern zum Beispiel smarte Sensoren, Blockchaintechnologie oder Sendungsverfolgung (Track & Trace) Einblicke in logistische Prozesse in Echtzeit. Auch Datenanalyse ermöglicht große technologische Fortschritte, um Intransparenz in der Logistik zu adressieren. 

Was verbirgt sich hinter Big Data?

In vielen Industriebereichen gewinnt die Datenanalyse immer mehr an Bedeutung. Gerade in umfassenden Tätigkeitsfeldern wie dem Supply Chain Management, wird das Erfassen und die Analyse von Daten in den nächsten Jahren eine zunehmend größere Rolle spielen, um die betriebliche Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. 

Der Begriff „Big Data“ bezeichnet große Mengen an strukturierten und unstrukturierten Daten, die sich aufgrund der Menge und Komplexität mit manuellen und herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr auswerten lassen. Diese Datenmengen unterstützen Unternehmen dabei, wichtige Informationen zu gewinnen. Die gesammelten Informationen dienen dazu, Wege der Entscheidungsfindung zu verbessern, Probleme vorherzusehen und neue Vorgehensweisen zu entwickeln. Die durchsetzungsfähige Anwendung von Big Data in Verbindung mit der Automatisierung von Systemen und Abläufen ist der technologische Schlüssel, um wettbewerbsfähig zu bleiben und auch in Zukunft effizient zu arbeiten. 

Big Data und industrielle Lieferketten

Durch ihre hohe Komplexität und Dynamik sind industrielle Lieferketten hervorragend für die Anwendung von Big Data geeignet. Dadurch lässt sich vor allem die Effizienz innerhalb der Vertriebs- und Logistiknetzwerke enorm steigern. Big Data sorgt dafür, dass gesammelte Informationen in jeder Phase abrufbar sind. Die Erfassung sämtlicher Daten, ihre Analyse, die Erkennung von Mustern und die Bereitstellung von Einblicken für jedes Glied der Lieferkette sind Fortschritte des digitalen Supply Chain Managements.

Verbesserte Kommunikation dank effizienter Vernetzung

Mithilfe von Big Data Analytics wird der Datenaustausch zwischen den Unternehmen der Lieferkette verbessert und so eine einfachere und zielgerichtete Abstimmung zwischen den beteiligten Unternehmen ermöglicht. Außerdem unterstützen Kundendaten dabei, die Planung von Beständen und die damit verbundenen Kosten besser zu kontrollieren.

Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auf Datenmanagement zu setzen?

Die Corona-Krise hat in allen Branchen weltweit zu Umwälzungen geführt. Das bedeutet, dass Unternehmen agil und schnell sein müssen, um sich an die Anforderungen der modernen Welt anzupassen. Noch nie waren technologische Neuerungen so zugänglich und erschwinglich wie heute. Im Supply Chain Management bietet die netzwerkbasierte Natur des Bereichs einen natürlichen Rahmen für die Einführung und Skalierung technologischer Lösungen, um die menschlichen Komponenten der hoch organisierten globalen Lieferketten zu beschleunigen und transparenter zu gestalten.

Die Lösung für die fehlende Vernetzung in Lieferketten

Ein wichtiger Teilbereich im Supply Chain Management ist die effiziente Organisation von IBC-Transporten, sogenannte Intermediate Bulk Container. Die quaderförmigen Behälter werden unter anderem für den Transport und die Lagerung von Chemikalien, Lebensmitteln, Kosmetik und Pharmazeutika eingesetzt. IBC sind in Lieferketten selten vernetzt, trotz ihrer zentralen Rolle innerhalb des Lieferprozesses. Diese fehlende Vernetzung hat zur Folge, dass die Beteiligten keine Informationen, über die in IBC gelagerten oder bewegten Waren erhalten.

Eine Lösung dafür bietet die IoT Sensorik und Dashboard Lösung von vitreo. Durch vitreo lassen sich IBC-Messdaten wie Füllmenge, Standort, Temperatur und Druck erfassen und online abrufen. Das Netzwerk schließt Informationslücken und ermöglicht so die Optimierung digitaler Logistikprozesse, um industrielle Lieferketten nachhaltig ökologisch und ökonomisch zu gestalten.

Alle Daten auf einen Blick

Die IoT- Sensorik von vitreo nutzt modernste Technologie, um dem Anwender einen einfachen Zugang zu sämtlichen Daten innerhalb der Lieferkette zu ermöglichen. Die digitale Übersicht über einzigartige IBC-Daten, die ohne die IoT-Lösung nicht einsehbar wären, steht ausschließlich dem Anwender zur Verfügung. Der Einsatz der vitreo-Sensorik führt so zur Senkung von Kosten und CO2-Emissionen in der Lieferkette und einer gleichzeitigen Steigerung der Gesamteffizienz.

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